10. Februar 2017: Hauptversammlung der Abt. Reudern 2016

Auch dieses Jahr fand im Februar unsere jährliche Hauptversammlung statt. Zusammen konnte über das vergangene Jahr 2016 berichtet werden. 2016 hatten wir viele Aufgaben zu bewältigen. Unter anderem unsere Einsätze, die Infofahrt die Schauübung, unseren Ausflug nach München oder auch unsere Übungen um im Einsatzfall bestens vorbereitet zu sein. Gemeinsam konnten wir 2016 gut meistern und auch trotz regnerischem Wetter die Sonnwendfeier ohne große Zelte schön gestalten.
Dieses Jahr konnten wir 4 Jugendfeuerwehrmänner und 1 Jugenfeuerwehrfrau in die aktive Wehr übernehmen. Dies waren Luca Guth, Luca Andres, Marc Rockenbauch, Lucas Stephan und Annabel Zeitler. Desweiteren konnte dieses Jahr das Zweitmitglied Andreas Sailer in die Feuerwehr Reudern aufgenommen werden. Mit großem Eifer freuen sich die Sechs auf die gemeinsamen Übungen. Nun können sie unter Beweis stellen, dass sie für kommende Einsätze gut ausbgebildet sind.
Aber auch 2 Beförderungen standen dieses Jahr an. Benjamin Feuchter wurde zum Löschmeister und Rainer Besemer zum Brandmeister befördert. Sven Geschweng wurde für 20 Jahre als stellvertretender Jugendwart geehrt und Michael Kälber für 15 Jahre als Betreuer in der Jugendfeuerwehr.
Leider mussten wir uns dieses Jahr auch von einem Feuerwehrkameraden in der aktiven Wehr verabschieden. Hermann Haussmann wurde dieses Jahr in die AH übernommen.
2016 war ein gutes und erfolgreiches Jahr.
(Benjamin Feuchter und Rainer Besemer konnten aus persönlichen Gründen leider nicht anwesend sein)”

08. Februar 2016: Hilfeleistung 2, Verkehrsunfall B297

Zur Mittagszeit des 08. Februar 2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern und Abt. Stadtmitte zu einem Verkehrsunfall auf die B 297 in Richtung Kirchheim alarmiert. Zur patientenorientierten Rettung wurde das Dach des PKWs entfernt um die Person stabil retten zu können. Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Esslingen und der Bergung der verunfallten PKWs wurde die Einsatzstelle abgesichert. 

Bilder der Abt. Stadtmitte:


Im Einsatz: TSF-W, Ölanhänger, ELW 1 (Abt. Stadtmitte), VRW (Abt. Stadtmitte), RW 2 (Abt. Stadtmitte)

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01. Februar 2017: Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

DFV-Vizepräsident Hachemer: „Schon im Verdachtsfall Alarm schlagen!“
Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). „Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte. 
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer. 
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:
Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von Bewusstseinseintrübung.

Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.

Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der Wohnung.

Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern: 
Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.

Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.

Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

Deutscher Feuerwehrverband e.V.

30. Januar 2017: Hilfeleistung 2, Gestürzte Person

Am Abend des 30.01.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern und Abt. Stadtmitte zu einer in einen außenliegenden Kellerabgang gestürzten Person alarmiert. Der bereits eingetroffene Helfer-vor-Ort (HvO) des DRK betreute die Person. Nachdem der Gesundheitszustand durch den eingetroffenen Notarzt stabilisiert wurde, konnte gemeinsam mit den Kräften der Abt. Stadtmitte die Person mittels einer Schleifkorbtrage aus dem engen Kellerabgang gerettet und durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden.

Im Einsatz: LF 8/6, TSF-W, ELW 1 (Abt. Stadtmitte), DLA(K) (Abt. Stadtmitte), RW 2 (Abt. Stadtmitte)

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Sicherheitshinweise für Silvester

Silvester zählt in jedem Jahr zu den einsatzreichsten Tagen im ganzen Jahr und für so manchen beginnt das neue Jahr mit einer bösen Überrraschung. Schwerste Verletzungen, starke Verbrennungen und abgebrannte Häuser trüben immer wieder die Festaktivitäten zum Jahreswechsel.

Wichtige Hinweise für ein ungetrübtes Fest!

Damit auch Sie ohne böse Überraschungen in das neue Jahr starten können, sollten Sie folgende Sicherheitsregeln beachten: Die BAM Nummer bescheinigt Sicherheit

Die BAM Nummer bescheinigt Sicherheit

1. Achten Sie beim Kauf von Dekorationsartikeln (z.B. Luftschlangen) auf schwer entflammbares Material (Kennzeichnung B1 nach DIN 4102)

2. Halten Sie offenes Feuer (Kerzen, Lampinions, etc.) von Wänden, Gardinen und entflammbaren Einrichtungsgegenständen fern

3. Sorgen Sie auch beim Bleigießen für eine Feuerfeste Unterlage

4. Löschen Sie vor verlassen der Wohnung alle offenen Flammen

5. Feuerwerkskörper sollten ausschließlich im Freien abgebrannt werden, Raketen mit dem Holzstab in eine Flasche stellen und so abschießen, daß sie ungehindert in den Himmel fliegen können

6. Sowohl bei Raketen als auch bei Knallkörpern gilt es, sich nach dem Anzünden der Lunte sofort zu entfernen

7. Auf BAM Nummer oder eventuell bereits das neue CE-Kennzeichen mit einer Registriernummer (Unbenklichkeitsbescheinigung achten)!

8. Knallkörper und Silvesterraketen gehören nicht in Kinderhände!

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern wünscht Ihnen einen “guten Rutsch” ins Jahr 2017

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29. November 2016: Die Weihnachtszeit beginnt

Gerade vor und an Weihnachten weist die Brandstatistik leider immer noch erschreckende Höchstwerte auf: Um bis zu 35 Prozent steigen die Wohnungsbrände zu dieser Zeit in Deutschland an. 
Dies ist kein Wunder. Es ist die Zeit der kurzen Tage und der gemütlichen Kerzenstimmung. Für viele selbstverständlich: Die Kerzen am Adventskranz, im Kerzenständer auf dem Tisch und auch heute noch am Weihnachtsbaum. Gerade Familien mit Kindern legen oft Wert auf die traditionell schöne Stimmung, die über viele Generationen ihre zeitlose Qualität entfaltet.

 
Allgemeine Tipps für die Weihnachtszeit

Achten Sie beim Kauf auf frisches Grün! Adventskränze oder Weihnachtsbäume sind leichter brennbar, wenn sie trocken sind. Lagern Sie den Weihnachtsbaum nach dem Kauf am besten draußen – so bleibt er länger frisch.

Unterlegen Sie den Adventskranz: Eine Glasplatte oder ein Porzellanteller sind nicht brennbar und tragen zum Brandschutz bei.

Achten Sie auf stabile Kerzenhalter. Sie sollten die Kerze nicht nur sicher halten, sondern auch feuerfest sein.

Wechseln Sie die Kerzen: Warten Sie nicht erst, bis die Kerzen niedergebrannt sind. Wenn möglich verwenden Sie Kerzen, deren Docht nicht bis ganz nach unten reicht. Diese Sicherheitskerzen erhalten Sie im Fachhandel.

Halten Sie Kinder vor dem Feuer fern: Lassen Sie Kindern nie allein in die Nähe offenen Feuers. Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeug sicher auf.

Benutzen Sie draußen nur wetterfeste Elektrik: Achten Sie deshalb immer auf das GS oder VDE Zeichen an Ihren Lichterketten und erwenden Sie nur Elektrik, die für den Außenbereich hergestellt wurde.

Tipps für den Weihnachtsbaum

Verwenden Sie einen stabilen Baumständer: Empfehlenswert sind Ständer, die mit Wasser gefüllt werden können. So bleibt der Baum länger frisch.
Vermeiden Sie Zugluft: Bei Zugluft können die Zweige schnell Feuer fangen. Außerdem würde ein Feuer durch den Luftzug leichter angefacht werden.

Achten Sie auf Abstand: Der Weihnachtsbaum braucht ausreichend Abstand zu Möbeln und Gardinen. Die Kerzen am Baum sollten mindestens einen Sicherheitsabstand von 25 cm zu den nächsten Zweigen haben.

Stellen Sie Wasser und Decke bereit: So können Sie einen Brand schnell löschen. Achten Sie aber darauf, dass beides nicht zu dicht am Baum oder gar darunter steht. Im Brandfall wären sie nicht mehr erreichbar.

Legen Sie die Geschenke nicht zu dicht unter den Baum: Sie könnten leicht Feuer fangen.

Zünden Sie die Kerzen immer von oben nach unten an: So laufen Sie nicht Gefahr, von den Flammen erfasst zu werden. Beim Löschen gehen Sie von unten nach oben vor.

Niemals die Kerzen ohne Aufsicht brennen lassen.

Kinder im Krabbelalter und Haustiere erhöhen das Risiko: In diesem Fall ist eine elektrische Baumbeleuchtung zu empfehlen.

Halten Sie folgendes für den Notfall bereit:

Eimer mit Wasser oder (besser) einen Feuerlöscher.

Im Notfall gilt …

Bewahren Sie Ruhe und alarmieren Sie die Feuerwehr unter Tel. 112.

Die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern wünscht Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit.

16. November 2016: Hilfeleistung 1, Dieselspur

Von dem Polizeipräsidium Reutlingen wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern zum Abstreuen einer Dieselspur im Reuderner Ortsgebiet alarmiert. Die Dieselspur ersteckte sich auf der Zittelmann-, über die Schulstraße, dem Müller- bis in den Börlenbergweg. Die Dieselspur wurde von der Feuerwehr abgestreut und Gefahrschilder aufgestellt.

Im Einsatz: TSF-W, Ölanhänger

12. November 2016: Unklare Lage, Führungsalarm

Am späten Nachmittag des 12. November 2016 wurde die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern zu einer unklaren Lage nahe des Reuderner Sportgeländes alarmiert. Ein aufmerksamer Spaziergänger stellte fest, dass eine milchige und geruchslose Flüssigkeit aus einem Drainagerohr austritt. Nach Erkundung der Einsatzstelle stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei der milchigen Flüssigkeit um ein Wasser-Kreide-Gemisch handelte, welches zum Streuen des nahegelegenen Sportplatzes diente, somit also keine Gefährdung der Umwelt vorlag. Über die Oberflächeentwässerung gelang dieses dann in das Drainagenrohr. Somit war kein Einsatz der Feuerwehr nötig und die Kräfte konnten einrücken.

Im Einsatz: TSF-W, ELW 1 (Abt. Stadtmitte)